Wo Reineke, Isegrim und Meister Lampe auf die Naturkunde treffen


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Die Sonderausstellung „Fabelhafte Tiere – zwischen Fabel und Wirklichkeit“ im Museum für Naturkunde Gera lädt dazu ein, bekannte Tierfiguren aus Erzählungen und Fabeln aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von zoologischem Wissen mit traditionellen Geschichten, in denen Tiere seit Jahrhunderten menschliche Eigenschaften verkörpern.
Zu sehen sind unter anderem Präparate von Reineke Fuchs, Braun dem Bären, Meister Lampe und Isegrim dem Wolf. Die Namen sind vielen Besucherinnen und Besuchern aus Fabeln, Märchen und volkstümlichen Erzählungen vertraut. In der Ausstellung treffen diese literarischen und kulturellen Vorstellungen auf die naturkundliche Betrachtung der jeweiligen Tiere.
Zwischen Erzählung und zoologischem Wissen
Die Ausstellung macht anschaulich, wie eng Tierbeobachtung, Überlieferung und Fantasie miteinander verbunden sind. Fuchs, Bär, Hase und Wolf erscheinen in Geschichten häufig als kluge, starke, listige oder bedrohliche Figuren. Gleichzeitig handelt es sich um reale Tiere mit eigenen körperlichen Merkmalen und Lebensweisen. Die gezeigten Präparate schaffen einen direkten Bezug zur zoologischen Wirklichkeit.
Damit richtet sich die Sonderausstellung an alle, die sich für Tiere, Naturkunde, Literatur und die Wirkung tradierter Geschichten interessieren. Familien können bekannte Figuren wiedererkennen, während naturkundlich Interessierte die Tiere aus einer wissenschaftlichen Perspektive betrachten. Auch für Gäste, die das Museum für Naturkunde Gera neu entdecken möchten, bietet die Ausstellung einen anschaulichen Zugang.
Besuch in Gera
Die Ausstellung findet im Museum für Naturkunde Gera und damit in einem überdachten Innenraum statt. Angaben zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, Barrierefreiheit und Parkmöglichkeiten sind in den vorliegenden Informationen nicht enthalten. Vor dem Besuch empfiehlt es sich, die aktuellen Hinweise des Museums über den angegebenen Link zu prüfen.
„Fabelhafte Tiere“ verbindet vertraute Tiergeschichten mit naturkundlicher Anschauung und zeigt, wie sich Fabel und Wirklichkeit ergänzen können.









