Wir sehen was, was ihr nicht seht: Jugendkunst im Stadtmuseum Gera


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Perspektiven sichtbar machen: Jugendkunst im Stadtmuseum Gera
Die Studioausstellung Wir sehen was, was ihr nicht seht präsentiert vom 20. September 2026 bis zum 7. Februar 2027 Arbeiten aus den vielfältigen Angeboten der Thüringer Jugendkunstschule Virtuosen und Schmierfinken e. V. im Stadtmuseum Gera. Malereien, Grafiken, Objekte und Filme von Teilnehmenden unterschiedlichen Alters eröffnen einen unmittelbaren Zugang zu kreativer Wahrnehmung, kultureller Bildung und individueller Ausdruckskraft.
Malerei, Grafik, Objekte und Filme
Die Ausstellung versammelt Ergebnisse regelmäßiger Mal- und Zeichenkurse, thematischer Projektarbeiten mit Schülerinnen und Schülern sowie künstlerischer Interventionen im Stadtraum. Unterschiedliche Medien und Techniken treffen aufeinander: Farbe, Linie, Material, Bewegung und filmisches Bild werden zu eigenständigen Formen der Werkbetrachtung. Die Präsentation macht sichtbar, wie aus Beobachtungen, Erlebnissen und Empfindungen eine persönliche Bildsprache entsteht.
Kunst als Raum für Wahrnehmung und Dialog
Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen ihre Umgebung sehen und wie Kunst neue Perspektiven auf den Alltag eröffnet. Die Arbeiten verbinden individuelle Erfahrungen mit Themen aus dem urbanen Leben Geras. Dadurch entsteht eine Ausstellung, die nicht nur fertige Werke zeigt, sondern auch künstlerische Prozesse nachvollziehbar macht. Die ästhetische Erfahrung beginnt bei der genauen Betrachtung und führt weiter zu Fragen nach Identität, Gemeinschaft und dem eigenen Blick auf die Stadt.
Kulturelle Bildung mit offenem Horizont
Seit 2018 engagiert sich der Verein Virtuosen und Schmierfinken e. V. in Gera als Jugendkunstschule und Ort gemeinschaftlichen Gestaltens. Wöchentliche Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Ferienworkshops sowie ein- und mehrtägige Projekte vermitteln künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten und handwerkliche Techniken. Die Ausstellung zeigt, wie Kuratierung und kulturelle Bildung ineinandergreifen: Der Ausstellungsraum wird zum Lernort, zur Begegnungsstätte und zum Forum für unterschiedliche Sichtweisen.
Midissage und Mitmach-Angebote
Während der Laufzeit ist eine Midissage mit einem Wechsel der ausgestellten Arbeiten und Mitmach-Angeboten vorgesehen. So bleibt die Studioausstellung in Bewegung und lädt dazu ein, Kunst nicht nur als fertiges Ergebnis, sondern als offenen Prozess zu erleben. Die Ausstellungsatmosphäre verbindet konzentrierte Werkbetrachtung mit der Freude am eigenen Gestalten.
Fazit: Ein Kunsterlebnis für neugierige Blicke
Wir sehen was, was ihr nicht seht macht die schöpferische Energie von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sichtbar. Besucherinnen und Besucher erwartet eine abwechslungsreiche Studioausstellung mit Malerei, Grafik, Objekten, Filmen und Impulsen aus dem öffentlichen Raum. Wer kulturelle Bildung, zeitgenössische Jugendkunst und eine unmittelbare ästhetische Erfahrung sucht, sollte diese Ausstellung im Stadtmuseum Gera live entdecken.
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